Durch den weltweit steigenden Verbrauch von begrenzt verfügbaren Rohstoffen, wie z.B. dem Erdöl, kommt es zu steigenden Preisen für diese Naturschätze und den daraus hergestellten Produkten.
Diese Tendenz wird durch den enormen Energie- und Rohstoffbedarf aufstrebender Wirtschaftsmärkte ( z.B. Indien und China) verstärkt, sodass in den nächsten Jahren mit z.B. weiter steigenden Ölpreisen gerechnet werden muss.
Primärenergien sind direkt in der Natur vorkommende Energieträger wie z.B. Kohle (Steinkohle, Braunkohle), Erdöl, Erdgas sowie erneuerbare Energiequellen (z.B. Sonne, Wind). Primärenergie wird in Kraftwerken, Raffinerien oder mittels anderer technischer Verfahren in nutzbare Energie (Strom, Kraftstoff etc.) umgewandelt.
Schema der Energieproduktion mit Hilfe von Biomasse
Biogasanlage
Der derzeitige Weltenergiebedarf liegt bei 14 Milliarden Tonnen Steinkohleneinheiten (SKE).
Jährlich wachsen etwa 100 Milliarden Tonnen Biomasse auf der Erde nach, was einem Fünffachen des weltweiten i Primärenergieverbrauchs entspricht.
Es ist inzwischen für den Landwirt gewinnbringend geworden, durch den Einsatz von regenerativen Energien an seinem Standort den Markt mit dieser Energie zu versorgen bzw. diese regenerativen Energien der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen.
Insbesondere für regionale Bereiche können sich den Landwirten hierbei Einkommensquellen erschließen. Durch die dezentrale Art der Versorgung ist dies auch aus sicherheitspolitischen Gründen sehr vorteilhaft.
Die Nutzung der Biomasse zur Energieerzeugung ist nicht per se umweltfreundlich. Die dazu zur Debatte stehenden Fragen sind im Kapitel "Biodiesel" aufgeführt.
GPS = Ganzpflanzensilage
Beispiele der regenerativen Energienutzung
in der Landwirtschaft
Werden Strom und Wärme gleichzeitig erzeugt und finden beide Energieformen eine Weiterverwendung, spricht man von Kraft-Wärme-Kopplung oder auch abgekürzt KWK .