Landwirtschaft in
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Quellangaben der in den Bildungspläne vorgesehenen Themen: Grundschule

 

Schule - Landwirtschaft / Bildungsplan 2004 - Unterrichtshilfen

Das Recht auf Erziehung und Bildung für junge Menschen ist im Grundgesetz der BRD, in der Landesverfassung von BW und im Schulgesetz verankert.

Schule bereitet vor auf lebenslanges und nachhaltiges Lernen. Es ist also für die Gesellschaft von großer Bedeutung was in den Bildungsplänen an Konzepten und Wissensinhalten berücksichtigt wird.

Neben der Entwicklung allgemeinmenschlicher Werte wie Ich – Stärke, Durchhaltekraft, Selbstwertgefühl, Zivilcourage usw. sind soziale , politische und ethische Werte zu entwickeln: Toleranz gegenüber anderen Traditionen, Lebens – und Denkweisen.

Für den Erwerb von Kompetenzen zur Lebensbewältigung ist auch der gesellschaftlich wichtige Bereich der Landwirtschaft für die Schule zu ergreifen und zu behandeln.

Sozialkompetenz fordert ein Kennen lernen aller gesellschaftlichen Bereiche.

Der Unterricht in der Grundschule ist anwendungs- und problemorientiert, aktiv entdeckend, kreativitäts- und leistungsfördernd und bietet Möglichkeiten für wechselseitiges voneinander Lernen älterer und jüngerer Kinder.

Dementsprechend zielt der Fächerverbund „Mensch, Natur und Kultur“ auf die forschende und handelnde Auseinandersetzung des lernenden Kindes in all seinen Lebensbereichen.

Für die Grundschule werden folgende Bereiche explizit in dem Rahmenlehrplan angesprochen:

Für den Unterricht des Fächerverbundes Mensch, Natur und Kultur werden die auch mit der Landwirtschaft in Zusammenhang stehenden bildungsbedeutsamen Themen aus der Lebenswirklichkeit angesprochen.

z.B. 2.Klasse

- Wer bin ich , was kann ich; Kinder entwickeln sich, stellen sich dar

•  Raum und Zeit erleben und gestalten

•  Natur macht neugierig: Forschen, experimentieren, dokumentieren

•  Heimatliche Spuren suchen und entdecken

•  Mensch, Tier und Pflanze: Staunen, schützen, erhalten

•  erkennen, dass Menschen, Tiere und Pflanzen Lebewesen sind

•  kennen Techniken der Naturbeobachtung

•  erweitern und festigen konkrete Kenntnisse von heimischen Lebewesen

•  entwickeln Wertschätzung

•  können natürliche Phänomene wahrnehmen und staunen darüber

Methodisch-didaktisch:

•  gemeinsame Nahrungszubereitung und Esskultur

•  Rhythmen in der Natur

•  Schulumgebung

•  Berufe und Arbeitsstätten

•  Tiere, Bäume , Blütenpflanzen in jahreszeitlicher Erscheinung

•  Pflege und Verantwortung für ein Tier oder Pflanze über einen längeren Zeitraum

•  Pflanzen und Tiere als Grundlage der Nahrung

•  Sammeln und ausstellen von Naturmaterialien

•  Gelungene Beispiele aus dem Naturschutz

•  Mensch, Tier und Pflanze in der Musik und Kunst: Lieder, Werken

Natur macht neugierig: forschen, experimentieren, dokumentieren, gestalten

mit Luft, Schall, Wasser, Steine, Erde, Wetter, Feuer, Licht, Schatten, Formen und Farben. Veränderungen in der Natur, Naturphänomene als Auslöser für Gestaltungen

4.Klasse

Heimatliche Spuren entdecken, gestalten, verändern

Mensch, Tier, und Pflanze: Staunen, schützen, erhalten und darstellen

Natur macht neugierig: forschen, experimentieren, dokumentieren, gestalten

Mensch, Tier, und Pflanze: Staunen, schützen, erhalten und darstellen

Die Kinder staunen über natürliche Phänomene,

nehmen sie aufmerksam wahr und entwickeln Interesse an Ihnen

kennen Techniken der Naturbeobachtung, der Orientierung in der Artenvielfalt, des Vergleichs an Kriterien und des Entwickels von Ordnungssystemen

können die Bedeutung der Artenvielfalt an Beispielen aufzeigen

kennen Beispiele, wie Menschen seit jeher Naturräume und Landschaften gestalten, nutzen und verändern

können aus der aufmerksamen Naturwahrnehmung ihre künstlerischen und musikalischen Gestaltungs- und Ausdrucksfähigkeiten entwickeln

wissen. Dass jeder Mensch Mitverantwortung für die Bewahrung und Erhaltung der Natur und Umwelt trägt

•  Wachstum und Vermehrung der Pflanzen

•  Experimente zu Wachstum und Keimung

•  Jahreszeitliche Anpassung der Tiere an ihren Lebensraum

•  Wechselbeziehungen von Pflanzen, Tieren und Menschen in exemplarischen Lebensräumen

•  Langzeitbeobachtungen

•  Sachgerechte Sammlungen und Ausstellungen von Naturmaterialien

•  Mitverantwortung für die Natur

•  Chancen sinnvoller und nachhaltiger Naturnutzung

•  Gefahr der Umweltverschmutzung

•  Mensch, Tier und Pflanze in der Musik und Kunst•  Nutzung von Pflanzen und Tieren:

•  Als Grundlage von Nahrungsmittel und Speisen, regional und saisonale Produkte

•  Tierische und pflanzlich Fasern als Bestandteil von Bekleidung

•  Holz und seine Nutzung

Natur macht neugierig: forschen, experimentieren, dokumentieren, gestalten

Die Kinder

•  können die Erscheinungen der belebten und unbelebten Natur und die Erfahrungen mit ihr gezielt wahrnehmen und darüber staunen

•  können Phänomene der belebten und unbelebten Natur beschreiben und begrifflich erfassen

•  können eigene Fragen an die Natur stellen, dazu Experimente planen, durchführen, diskutieren, auswerten und optimieren

•  können Erfahrungen mit Natur präsentieren

Wasser als Lebensgrundlage

 

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