
Verkaufsraum / Auf See
Im Fischer- bzw. Wohnhaus wird der verarbeitete Fisch an Gäste, Kunden und Gartronomiebetriebe verkauft. Ein Teil der Ganzfische wird mit Buchenholz geräuchert, ein Teil zu Filetstücke zerlegt und frisch verkauft.
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Barsch / Weissfisch und Forelle
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Geräucherter Felchen / geräucherter Al |
Es wird praktisch alles selbstvermarktet und nichts hinzugekauft, obwohl die Nachfrage in den letzten Jahren durch den Rückgang der Fischfangerträge größer ist als das Angebot.
Gerade der Felchenfisch ist Mangelware geworden. Vermutlich ist das sehr viel klarer gewordene Bodenseewasser an dem Rückgang bis zu 2/3 der Erträge schuld. Denn ohne Nährstoffeinträge wie z.B. Phosphat gibt es weniger Algen, welche wiederum als Futter für die Fische dienen. So rechnen die Bodenseefischer bei einem weiteren Rückgang des Phosphatgehaltes unter 8 mg/m³ Wasser mit noch größeren Einbußen.
Eine Besonderheit für die Fischerei Heyer ist die Genemigung für den Laichfischfang. Die gefangenen Fische mit "Laich", also die Fischeier, werden an die Fischbrutanstalt verkauft.
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Fischerhaus / Schild |
Bäume am See |
In der baden-württembergischen Fischbrutanstalt Langenargen werden für den Bodensee etwa 20 Millionen Bestandfische angezogen. Aber nur etwa 2 Millionen davon kommen dann über den Fischfang wieder zurück an Land bzw. auf den Teller.

Bodensee
Einige Zahlen zur Fischerei in Baden-Württemberg:
Forellenproduktion:
Speiseforellen: ca. 5000 t
Satzforellen: ca. 600 t
Nebenfische ca. 600 t
Karpfenproduktion:
ca. 200 t Karpfen
Kreislaufanlagen( Fischproduktion in Rundbecken):
50 t Wels
3 t Streifenbarsch
2 t Störe
2 t Zander
Bodensee:
ca. 380 t ( davon ca. 70 % Felchen)
Rhein:
ca. 30 t