Was versteht man unter Integrierter Pflanzenproduktion?

Generelle Richtschnur für die Pflanzenproduktion ist die "ordnungsgemäße Landwirtschaft", das heißt, die pflanzenbaulichen Maßnahmen müssen guter fachlicher Praxis, wie sie z.B. im i Düngemittelgesetz und der Düngeverordnung beschrieben ist, entsprechen.

Landwirte, die ihre Früchte als Markenprodukte aus „Kontrollierter, Integrierter Produktion“ anbieten, müssen Fachkenntnisse nachweisen und alle Anbaumaßnahmen dokumentieren. Neben den Feldbesichtigungen und der Untersuchung des Ernteguts ist die Dokumentation auch Bestandteil der Kontrolle.

Die integrierte Pflanzenproduktion ist eine umweltschonende Landbewirtschaftung. Dabei wird versucht, wirtschaftliche mit ökologischen Zielen in Einklang zu bringen. Über eine Kombination von pflanzenbaulichen Maßnahmen wie abwechslungsreiche Fruchtfolge, Wahl gesunder Sorten, Bekämpfung von Krankheiten mit biologischen, mechanischen Maßnahmen wird versucht die Pflanzen möglichst gesund zu erhalten. Erst wenn nach Ausschöpfung dieser Maßnahmen ein größerer Schaden zu erwarten ist, greift der Landwirt zu chemischen Pflanzenschutzmitteln. Hierbei wählt er bevorzugt nützlingsschonende, schnell abbaubare Mittel aus.

i Pflanzenernährung

i Bodenfruchtbarkeit

i Körnerleguminosen